Risiko & Kapital

Calmar-Ratio: Rendite, Drawdown und Rechner

Calmar teilt die geometrische Jahresrendite durch den maximalen Drawdown desselben Zeitraums. Damit lässt sich das historische Wachstum einer Strategie mit dem stärksten beobachteten Rückgang auf diesem Weg vergleichen.

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Geprüft

Zwei wellenförmige Papierbänder in Dunkelblau und Petrol mit einem unmarkierten Messingsteg auf hellem Stein.
Calmar aus Monatsrenditen berechnen

Das Wesentliche

  1. Betrachten Sie die Kennzahl zusammen mit CAGR und dem zugehörigen Drawdown.

  2. Stimmen Sie bei Vergleichen Zeitraum, Beobachtungsfrequenz und Kostenbasis ab.

  3. Monatsendwerte können einen stärkeren Rückgang innerhalb des Monats verbergen.

Calmar aus Monatsrenditen berechnen

Selbst ausprobieren

Calmar aus einer Renditehistorie berechnen

Ergebnis für die ausgewählte Historie

Calmar-Ratio
1,25
Geometrische Jahresrendite (CAGR)
25 %
Maximaler Drawdown auf Monatsendbasis
20 %

Monatsrenditen: 36 · Jan. 2023 bis Dez. 2025 · Jahre: 3

Hypothetische Renditen nach Kosten, ohne Ein- oder Auszahlungen.

Daten auswählen
Jedes ausgewählte Fenster beginnt bei einem Indexwert von 100. Ein früherer Höchststand außerhalb des Fensters bleibt unberücksichtigt.

Der Renditeverlauf und sein stärkster beobachteter Drawdown

Die Linie verbindet Monatsendwerte. Den Verlauf innerhalb der Monate zeigt sie nicht. Markierungen kennzeichnen den für den maximalen Drawdown verwendeten Höchst- und Tiefpunkt.

Kapitalindex · Startwert 100

Beobachtungsdatum

  • Index am Monatsende
  • Vorheriger Höchststand
  • Tiefpunkt

Höchstpunkt: Jan. 2023, Index 125

Tiefpunkt: Feb. 2023, Index 100

Renditen und Berechnung prüfen

Der anfängliche Indexwert liegt vor der ersten Rendite. Jede Monatsrendite erzeugt einen weiteren Beobachtungspunkt.

Die Renditedatei umfasst den gewählten Zeitraum und kann in diesen Rechner eingefügt werden. Die Berechnungsdatei enthält den Startindex, die bisherigen Höchststände und die Drawdowns in Prozent.

Renditen und Berechnung prüfen
MonatsendeMonatsrenditeKapitalindexBisheriger HöchststandDrawdown vom Höchststand
Dez. 2022Anfänglicher Index—1001000 %
Jan. 202325 %1251250 %
Feb. 2023-20 %10012520 %
März 202325 %1251250 %
Apr. 2023-20 %10012520 %
Mai 202325 %1251250 %
Juni 20230 %1251250 %
Juli 20230 %1251250 %
Aug. 20230 %1251250 %
Sept. 20230 %1251250 %
Okt. 20230 %1251250 %
Nov. 20230 %1251250 %
Dez. 20230 %1251250 %
Jan. 202425 %156,25156,250 %
Feb. 2024-20 %125156,2520 %
März 202425 %156,25156,250 %
Apr. 2024-20 %125156,2520 %
Mai 202425 %156,25156,250 %
Juni 20240 %156,25156,250 %
Juli 20240 %156,25156,250 %
Aug. 20240 %156,25156,250 %
Sept. 20240 %156,25156,250 %
Okt. 20240 %156,25156,250 %
Nov. 20240 %156,25156,250 %
Dez. 20240 %156,25156,250 %
Jan. 202525 %195,3125195,31250 %
Feb. 2025-20 %156,25195,312520 %
März 202525 %195,3125195,31250 %
Apr. 2025-20 %156,25195,312520 %
Mai 202525 %195,3125195,31250 %
Juni 20250 %195,3125195,31250 %
Juli 20250 %195,3125195,31250 %
Aug. 20250 %195,3125195,31250 %
Sept. 20250 %195,3125195,31250 %
Okt. 20250 %195,3125195,31250 %
Nov. 20250 %195,3125195,31250 %
Dez. 20250 %195,3125195,31250 %

Scrollen Sie die Tabelle horizontal, um alle Spalten zu sehen.

Die Anzeige ist gerundet. Die Kennzahl verwendet die ungerundete Berechnung.

Formel und Berechnungsdetails

Für n Monatsrenditen r in Dezimalschreibweise gilt: CAGR = Produkt(1 + r)^(12 / n) − 1. Zwölf Monatsrenditen ergeben ein Jahr, obwohl der Index einschließlich des Startwerts dreizehn Punkte enthält.

Bei jeder Beobachtung gilt: Drawdown = 1 − Kapitalwert / bisher höchster Kapitalwert. Der maximale Drawdown ist der größte dieser prozentualen Rückgänge. Auch der Startindex gehört zum bisherigen Höchststand.

Calmar = CAGR / maximaler Drawdown. Beide Größen verwenden genau das ausgewählte Fenster. Der Drawdown ist ein positiver Prozentbetrag und wird nicht annualisiert.

Dieser Rechner verwendet die geometrische Jahresrendite ohne Abzug eines risikofreien Zinses. Einige Definitionen nutzen eine Überschussrendite. Gleichen Sie die Konventionen vor einem Vergleich ab.

Verwenden Sie korrekt um externe Zahlungsströme bereinigte Renditen. Alle Einzahlungen vom Endsaldo abzuziehen, rekonstruiert den Renditeverlauf nicht.

Die Berechnung erfolgt auf dieser Seite. Die Komponente lädt die eingegebenen Renditen weder hoch noch speichert sie.

Geben Sie pro Zeile einen vollständigen Monat ein: 2025-01;2.5 steht für +2,5 % Rendite im Januar 2025. Ein Tabulator kann das Semikolon ersetzen; auch Dezimalkommas sind zulässig. Verwenden Sie lückenlose Monate und Renditen, die Einzahlungen, Auszahlungen und Handelskosten bereits berücksichtigen. Ersetzen Sie fehlende Monate nicht durch eine angenommene Nullrendite. Wählen Sie nach geänderten Eingaben oder einem anderen Zeitraum erneut „Berechnen“.

Gleiche Renditen können unterschiedliche Calmar-Werte ergeben

Selbst ausprobieren

Gleiches geometrisches Wachstum, anderer Drawdown

Dieselben Monatsrenditen, innerhalb jedes Jahres anders angeordnet. Vergleichen Sie Rendite und Drawdown.

Verluste verteilt

Calmar-Ratio
1,25
Geometrische Jahresrendite (CAGR)
25 %
Maximaler Drawdown auf Monatsendbasis
20 %
Endindex
195,3125

Verluste aufeinanderfolgend

Calmar-Ratio
0,69
Geometrische Jahresrendite (CAGR)
25 %
Maximaler Drawdown auf Monatsendbasis
36 %
Endindex
195,3125

36 Monatsrenditen nach Kosten, ohne externe Zahlungsströme. Beide Historien reichen von Januar 2023 bis Dezember 2025.

Zwei Reihenfolgen derselben Monatsrenditen

Die durchgezogene und die gestrichelte Linie verbinden beobachtete Monatsendwerte. Ihr Endindex ist gleich, ihre maximalen Drawdowns unterscheiden sich.

Kapitalindex · Startwert 100

Beobachtungsdatum

  • Verluste verteilt
  • Verluste aufeinanderfolgend

Die Reihenfolge der Renditen beeinflusst den Drawdown. Calmar ergänzt die Jahresrendite um diese Information zum historischen Verlauf, sagt den nächsten Verlust aber nicht voraus.

Jeden Monat vergleichen

Beide Historien beginnen bei 100. Die Spalten zeigen jeweils die Monatsrendite und den daraus entstehenden Index.

Jeden Monat vergleichen
MonatsendeVerluste verteiltVerluste aufeinanderfolgend
MonatsrenditeKapitalindexMonatsrenditeKapitalindex
Dez. 2022Anfänglicher Index—100—100
Jan. 202325 %12525 %125
Feb. 2023-20 %10025 %156,25
März 202325 %12525 %195,3125
Apr. 2023-20 %100-20 %156,25
Mai 202325 %125-20 %125
Juni 20230 %1250 %125
Juli 20230 %1250 %125
Aug. 20230 %1250 %125
Sept. 20230 %1250 %125
Okt. 20230 %1250 %125
Nov. 20230 %1250 %125
Dez. 20230 %1250 %125
Jan. 202425 %156,2525 %156,25
Feb. 2024-20 %12525 %195,3125
März 202425 %156,2525 %244,1406
Apr. 2024-20 %125-20 %195,3125
Mai 202425 %156,25-20 %156,25
Juni 20240 %156,250 %156,25
Juli 20240 %156,250 %156,25
Aug. 20240 %156,250 %156,25
Sept. 20240 %156,250 %156,25
Okt. 20240 %156,250 %156,25
Nov. 20240 %156,250 %156,25
Dez. 20240 %156,250 %156,25
Jan. 202525 %195,312525 %195,3125
Feb. 2025-20 %156,2525 %244,1406
März 202525 %195,312525 %305,1758
Apr. 2025-20 %156,25-20 %244,1406
Mai 202525 %195,3125-20 %195,3125
Juni 20250 %195,31250 %195,3125
Juli 20250 %195,31250 %195,3125
Aug. 20250 %195,31250 %195,3125
Sept. 20250 %195,31250 %195,3125
Okt. 20250 %195,31250 %195,3125
Nov. 20250 %195,31250 %195,3125
Dez. 20250 %195,31250 %195,3125

Scrollen Sie die Tabelle horizontal, um alle Spalten zu sehen.

Zwei aufeinanderfolgende Monate mit −20 % lassen 0,8 × 0,8 = 0,64 des vorherigen Höchststands übrig: ein Drawdown von 36 %. Im anderen Verlauf stellt ein Monat mit +25 % zwischen den Verlusten das frühere Hoch wieder her. Der stärkste Rückgang bleibt dadurch bei 20 %.

Eine andere Reihenfolge derselben Renditefaktoren verändert weder ihr Produkt noch das Endwachstum. Sie verändert aber den Verlauf und dessen Drawdown. Zwei Konten mit gleichem Anfangs- und Endwert können deshalb unterschiedliche Calmar-Werte haben.

Die Calmar-Formel: CAGR geteilt durch maximalen Drawdown

Schritt

Berechnung

Worauf es ankommt

Renditeverlauf aufbauen

Index nach Monat t = vorheriger Index × (1 + Monatsrendite / 100). Startwert: 100.

Jede Beobachtung umfasst einen vollständigen Monat.

Wachstum annualisieren

CAGR = (Endindex / 100)^(12 / Anzahl der Monate) − 1.

Zählen Sie die Renditeperioden, nicht die Indexpunkte.

Drawdown messen

An jedem Punkt: 1 − Index / bisher höchster Index. Verwenden Sie den größten Rückgang.

Beziehen Sie den Startwert 100 ein und bleiben Sie im selben Zeitraum.

Verhältnis bilden

CAGR / positiver maximaler Drawdown.

Verwenden Sie für beide Größen Prozentwerte oder für beide Dezimalzahlen.

Seitlich scrollen, um alle Spalten zu vergleichen ↔

Verlauf A wiederholt +25 %, −20 %, +25 %, −20 %, +25 % und anschließend sieben Monate mit null Rendite. Dieser Jahresblock multipliziert den Index mit 1,25. Von Januar 2023 bis Dezember 2025 wiederholt ergibt das 100 × 1,25³ = 195,3125: eine Gesamtrendite von 95,3125 %. Diese Renditen wurden ausdrücklich für das Rechenbeispiel gewählt.

Es gibt 36 Renditen und 37 Indexpunkte einschließlich des Startwerts 100. CAGR = (195,3125 / 100)^(12 / 36) − 1 = 25 %. Bei 20 % Drawdown beträgt Calmar 25 % / 20 % = 1,25. Verlauf B hat dieselbe CAGR und 36 % Drawdown, also etwa 0,69. Die Gesamtrendite ergäbe für A eine andere Größe: 95,3125 % / 20 % ≈ 4,77.

Annualisieren Sie nicht den arithmetischen Mittelwert der Monatsrenditen. Ein Monat mit +25 %, gefolgt von −20 %, hat einen Mittelwert von +2,5 %. Doch 1,25 × 0,8 = 1: Der kumulierte Zuwachs ist null.

Die Konvention von PerformanceAnalytics verwendet eine geometrisch annualisierte Rendite. Andere Definitionen nutzen eine annualisierte Überschussrendite gegenüber einem Referenzzins, etwa die Studie von Molyboga und L’Ahelec. Dieser Rechner zieht keinen risikofreien Zins ab; stimmen Sie die Konvention vor Anbietervergleichen ab.

Den maßgeblichen Höchst- und Tiefpunkt finden

Der maximale Drawdown ist der größte prozentuale Rückgang von einem früheren Hoch zu einem späteren Tief. Die Reihenfolge zählt: Der Abstand zwischen größtem und kleinstem Tabellenwert kann ohne Beachtung der Daten einen Rückgang beschreiben, der nie stattgefunden hat. Auch der schlechteste Einzelmonat ist nicht zwingend der größte Drawdown.

Ein Index, der von 100 auf 125 steigt und auf 100 zurückfällt, hat einen Drawdown von 20 %: (125 − 100) / 125. Für die Erholung von 100 auf 125 sind dagegen 25 % nötig, weil die Ausgangsbasis eine andere ist. Der Rechner verwendet den prozentualen Rückgang vom bisherigen Höchststand und berücksichtigt dabei auch den anfänglichen Indexwert.

Die Kennzahl misst nicht, wie lange das Konto unter seinem Hoch blieb. Zwei Verläufe können dieselbe CAGR und denselben maximalen Drawdown haben, aber sehr unterschiedliche Erholungszeiten.

Warum Zeitraum und Beobachtungsfrequenz wichtig sind

Ein zurückliegender Dreijahreszeitraum ist traditionell, doch die Bezeichnung „Calmar“ garantiert keine 36 Monate. Notieren Sie die tatsächlichen Daten. Historien unter 12 Monaten werden hier gekennzeichnet: Sechs Monate zu annualisieren ergibt eine Rate, kein beobachtetes Einjahresergebnis.

Vergleichen Sie Strategien über denselben Kalenderzeitraum. Eine kürzere Historie kann eine frühere Verlustphase ausschließen. Jedes gewählte Fenster setzt den Index vor seiner ersten Rendite auf 100 zurück; ein Hoch außerhalb dieses Fensters zählt nicht. Es handelt sich daher nicht um den Drawdown vom Allzeithoch des Kontos.

Es werden ausschließlich Monatsendwerte beobachtet. Ein Rückgang mit anschließender Erholung zwischen zwei Monatsenden kann aus dieser Reihe verschwinden. Ein Intraday-Equity-Bericht kann deshalb einen größeren Drawdown ausweisen. Eine andere Beobachtungsfrequenz bedeutet nicht automatisch einen Rechenfehler.

Einzahlungen, Auszahlungen und Kosten: Daten zuerst aufbereiten

Steigt ein Kontostand nur wegen einer Einzahlung von 2.000 von 10.000 auf 12.000, wurde keine Anlagerendite erzielt. Auch eine Auszahlung kann den Kontostand ohne Handelsverlust verringern. Verwenden Sie um diese externen Zahlungsströme bereinigte Renditen statt prozentualer Änderungen unverarbeiteter Kontostände.

Der Zeitpunkt jedes Zahlungsstroms ist relevant. Nutzen Sie ein geeignetes Verfahren für Periodenrenditen oder einen korrekt aufgebauten zeitgewichteten Index. Alle Einzahlungen vom Endsaldo abzuziehen, rekonstruiert den Verlauf nicht. Das GIPS-Handbuch erklärt Zahlungsströme und verknüpfte Renditen. Dieses Tool zertifiziert keine Berichte und beansprucht keine GIPS-Konformität.

Berücksichtigen Sie anwendbare Provisionen, Finanzierung und sonstige Handelskosten vor der Berechnung. Ziehen Sie bereits enthaltene Kosten nicht nochmals ab und legen Sie die Behandlung von Steuern und Kontogebühren offen. Der Guide zu Handelskosten unterscheidet Spread und Provision, ersetzt aber keine fehlende Zahlungsstrombereinigung.

Was ist eine gute Calmar-Ratio?

Bei positiver CAGR und positivem Drawdown bedeutet eine höhere Calmar-Ratio mehr Jahreswachstum im Verhältnis zum stärksten beobachteten Rückgang. Es gibt keinen allgemeingültigen Mindestwert: Dieses historische Verhältnis belegt weder künftige Sicherheit noch die Eignung einer Strategie.

Ergebnis

So lässt es sich lesen

Was daraus nicht folgt

1,25 aus 25 % / 20 %

Das annualisierte Wachstum beträgt das 1,25-Fache des maximal beobachteten prozentualen Drawdowns.

Es ist weder eine Wahrscheinlichkeit noch eine Rendite von 125 % oder ein maximaler künftiger Verlust.

0 aus 0 % / 20 %

Das geometrische Wachstum ist null, obwohl die Historie einen Drawdown enthält.

Ein Drawdown von null ist ein anderer Fall.

−0,50 aus −10 % / 20 %

Über den Zeitraum ist die annualisierte Rendite negativ.

Ein rechnerisch weniger negativer Wert macht eine verlustreiche Strategie nicht attraktiv.

Kein endlicher Wert bei Drawdown null

Der Nenner ist null; dieses Verhältnis liefert daher keinen endlichen Vergleichswert.

Unendlich darf nicht als Qualitätsnote erscheinen.

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Ein sehr kleiner Drawdown kann die Kennzahl ungewöhnlich hoch ausfallen lassen. Prüfen Sie zunächst kurze Stichproben, wenige Beobachtungen, veraltete oder geglättete Bewertungen und ausgelassene Kosten.

Behalten Sie das Vorzeichen einer negativen CAGR bei. Bei unverändertem Verlust rückt ein größerer Drawdown den negativen Quotienten näher an null. Eine Rangfolge verlustreicher Historien nach „höherem Calmar“ kann deshalb den größeren Rückgang belohnen. Betrachten Sie Rendite und Drawdown getrennt.

Calmar im Vergleich zu Sharpe, Sortino, MAR und Profit Factor

Kennzahl oder Regel

Welche Frage sie beantwortet

Warum sie Calmar nicht ersetzt

Sharpe-Ratio

Mittlere Überschussrendite im Verhältnis zu ihrer Standardabweichung.

Misst Schwankungen statt des stärksten Rückgangs vom Hoch zum Tief.

Sortino-Ratio

Rendite oberhalb einer Zielrendite im Verhältnis zur Abwärtsabweichung.

Berücksichtigt Abweichungen unter dem Ziel statt des maximalen Drawdowns.

MAR-Ratio

Geometrische Jahresrendite geteilt durch maximalen Drawdown, häufig seit Beginn.

Der Zeitraum kann vom rollierenden Calmar-Fenster abweichen.

Profit Factor

Wie groß sind die aufsummierten Handelsgewinne im Verhältnis zu den aufsummierten Handelsverlusten?

Die Reihenfolge periodischer Kontorenditen bleibt darin nicht erhalten.

Maximaler Drawdown

Wie groß war der stärkste beobachtete prozentuale Rückgang von einem vorherigen Höchststand?

Er beschreibt den Rückgang, ohne ihn zur geometrischen Jahresrendite ins Verhältnis zu setzen.

Trailing-Drawdown-Regel

Hat das Konto die nachgezogene Verlustgrenze eines Programms überschritten?

Sie ist eine vertragliche Überwachungsregel, nicht diese historische Leistungskennzahl.

Calmar

Wie verhält sich das annualisierte Wachstum zum maximal beobachteten Drawdown desselben Zeitraums?

Die Kennzahl verdichtet einen ganzen Verlauf auf zwei Größen und lässt weitere Risiken außer Betracht.

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Sharpe und Sortino verwenden unterschiedliche Risikomaße. Die MAR-Ratio bezieht sich häufig auf die gesamte Historie. Bei Sortino bedeutet MAR dagegen „Minimum Acceptable Return“: eine Mindestrendite, nicht diese Kennzahl. Prüfen Sie Zeitraum und Formel des jeweiligen Anbieters.

Der Profit-Factor-Guide hilft bei der Prüfung aufsummierter Handelsgewinne und -verluste. Der Guide zum Trailing Drawdown erläutert nachgezogene Kontolimits und deren Verletzung.

Kurzer Check vor dem Vergleich zweier Ergebnisse

  • Bewahren Sie die ursprünglichen Renditen auf und kennzeichnen Sie reale Handelsergebnisse beziehungsweise Backtests.
  • Speichern Sie Zeitraum, Beobachtungsfrequenz, Kostenbasis und Zahlungsstrommethode zusammen mit CAGR und maximalem Drawdown.
  • Prüfen Sie den stärksten Rückgang und die Zeit unter dem Hoch, bevor Sie Strategien nach einer einzigen Kennzahl ordnen.

Der Equity Curve Simulator untersucht hypothetische Verläufe unter genannten Annahmen. Nutzen Sie ihn für Szenarioanalysen und diesen Rechner zur Auswertung einer vorliegenden Renditehistorie.

Häufige Fragen zur Calmar-Ratio

Warum zeigt meine Plattform einen anderen Calmar-Wert?

Prüfen Sie Zeitraum, Startwert, Beobachtungsfrequenz, Equity gegenüber dem Saldo geschlossener Trades, Kosten und Zahlungsstrombereinigung. Vergleichen Sie anschließend die Annualisierung und einen möglichen Referenzzinsabzug. Rundung ist nur eine mögliche Erklärung.

Warum lehnt der Rechner −100 % oder weniger ab?

Das Modell verlangt positives Kapital. Ein Monat mit −100 % setzt den Index auf null; eine niedrigere Rendite bedeutet negatives Kapital. Der Rechner stoppt, statt die Beobachtung zu löschen, ihren Betrag ohne Vorzeichen zu verwenden oder das Konto neu zu starten. Prüfen Sie solche Daten gesondert.

Zeigt der Kehrwert von Calmar die Jahre bis zur Erholung?

Nein. Historischen Drawdown durch eine annualisierte Rendite zu teilen beschreibt nicht den anschließenden Verlauf. Die Erholung hängt von der künftigen Folge von Gewinnen und Verlusten ab. Die Kennzahl enthält weder diese Folge noch eine gemessene Erholungsdauer.

Quellen und weiterführende Lektüre

Risiko & Kapital
Profit FactorPrüfen Sie aufsummierte Gewinne und Verluste und unterscheiden Sie diese von einem Renditeverlauf.Equity Curve SimulatorUntersuchen Sie hypothetisches Wachstum und Drawdowns unter festgelegten Annahmen.Trailing DrawdownVerstehen Sie ein nachgezogenes Kontolimit und die dafür überwachten Werte.
Alle Ratgeber